ab 99€ kostenloser Versand*
Kompetente Beratung
Sichere Bezahlmöglichkeiten

Akku-Poolroboter im Test 2024: Welcher Poolroboter mit Akku ist der richtige für Ihren Pool?

Wir haben für Sie Modelle von Maytronics Dolphin, Zodiac und Aquaforte auf Herz und Nieren geprüft

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die Testkandidaten kurz vorgestellt
  2. Akkulaufzeit
  3. Reinigungsleistung
  4. Bedienung und Komfortfunktion
  5. Fazit

Nach einigen Jahren Entwicklungszeit sind Poolroboter mit Akku endlich etabliert. Das Gewicht des Akkus ließ sich nicht so einfach mit einer guten Reinigungsleistung vereinbaren, doch die Technologie hat mit den Jahren atemberaubend schnelle Fortschritte gemacht.

Angefangen mit dem Marktführer Maytronics Dolphin, haben andere Hersteller wie Zodiac und Aquaforte nachgezogen und eigene Modelle auf den Markt gebracht.

Wir vergleichen die gängigsten kabellosen Poolroboter miteinander und helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Modells für Ihren Pool.

Die Akku-Poolroboter Topmodelle 2024 im Test

Getestet wurden von uns die Newcomer der Firma Aquaforte, den Platzhirsch Maytronics und der erfahrene Hersteller Zodiac.

Die Modelle Zodiac Freerider 5400 IQ sowie der Dolphin Liberty 300 erschienen bereits im Jahr 2023, der Herausforderer Aquaforte M60 ist zur Saison 2024 vorgestellt worden.

Getestet haben wir Akkulaufzeit, Reinigungsergebnis und Bedienkomfort.

Zodiac Freerider 5400 iQ

  • Reinigt Boden, Wand und Wasserlinie
  • Gewicht: 9 kg
  • Multilayer Filter: 60 + 150 Mikron
  • Transparenter Deckel
  • App-Steuerung

Dolphin Liberty 300

  • Reinigt Boden, Wand und Wasserlinie
  • Gewicht: 8,1 kg
  • Austauschbarer Filter: 50 oder 100 Mikron
  • Transparenter Deckel
  • ClickUp-Funktion

Aquaforte M60

  • Reinigt Boden, Wand und Wasserlinie
  • Gewicht: 11,4 kg
  • Einfacher Filter: 180 Mikron
  • Transparenter Deckel
  • App-Steuerung
  • Urlaubsmodus

Akkulaufzeit - Welcher Poolroboter hält am längsten durch?

Die Akkulaufzeit ist bei kabellosen Poolroboter ein wichtiges Kriterium. Modelle wie der Liberty 300 verfügen über einen Öko-Modus, hier kann der Reiniger eine ganze Woche über im Pool bleiben und diesen in 3 x 30 Minuten Zyklen sauber halten.

Der Zodiac Freerider verfügt über ein ähnliches Programm für den Urlaub.

Wie der Zodiac Freerider muss auch der Liberty nach jedem vollem Reinigungsdurchgang geladen werden.

Der M60 von Aquaforte kann im Test mit einem riesigen Akku überzeugen, was sich wiederum aber auch am Gewicht bemerkbar macht. Im Vergleich ist der M60 der schwerste Poolroboter.

Dennoch: Der M60 ist bei unserem Test der klare Sieger in puncto Akkulaufzeit. Ganze 6 Stunden hält der Akku.

Sind Sie also Besitzer eines Ferienhauses und können nicht häufig selbst vor Ort sein oder möchten den Poolroboter einfach sorgenfrei im Becken lassen, ist der neue Aquaforte Poolroboter die richtige Wahl für Sie.

Übrigens: Mit einer Poolabdeckung können Sie Ihren Swimmingpool am effektivsten vor Dreck schützen, dann muss auch der Poolroboter nicht so viel arbeiten.

Reinigungsleistung - welcher Poolroboter reinigt am besten?

Eins vorneweg: Die Reinigungsleistung ist bei allen von uns getesteten Geräten nahe an der Perfektion. Alle Modelle reinigen zuverlässig und effektiv. Das darf aber bei Poolrobotern in dieser Preisklasse auch zu erwarten sein.

Noch vor wenigen Jahren krankten akkubetriebene Poolroboter an einer deutlich schlechteren Reinigungsleistung im Vergleich zu ihren kabelgebundenen Kollegen.

Doch diese Zeiten sind spätestens mit den Liberty- und Freerider Modellen oder dem M60 vorbei. Wir waren erstaunt, wie schnell die Entwicklung dann doch ging.

Im Vergleich haben die drei Roboter Boden, Wand und Wasserlinie vorzüglich gereinigt, eine echte Hilfe für jeden Poolbesitzer.

Dolphin Liberty und Zodiac Freerider sind dabei nicht von Grund auf neu entwickelte Poolroboter, sondern haben Vorbilder bei den immer noch erhältlichen kabelgebundenen Reinigern.

Der Aquaforte M60, der ähnlich wie sein kleiner Bruder M30 der erste Poolroboter von Aquaforte ist, wurde dagegen komplett neu als Poolroboter mit Akku entworfen.

Ein klarer Sieger ist aus den oben genannten Gründen daher kaum zu küren. Selbst sehr dreckige Pools mit einer durch Algenbefall leicht rutschigen Poolwand werden von den drei Testkandidaten mühelos gereinigt.

Boden, Wand und Wasserlinie des Pools sind kein Problem - Pooltreppen dagegen schon

Alle Poolroboter im Test werden mit Raupenbändern angetrieben, die theoretisch die Kontaktfläche vergrößern und so beim Treppensteigen helfen können, doch auch die neuesten Poolroboter haben ihre Schwierigkeit bei Pooltreppen.

Treppen und Kanten im Becken sind immer noch ein Problem für Poolroboter.

Hier empfehlen wir Ihnen, Ihre Reinigungsutensilien durch einen Poolsauger wie den PoolBlaster zu ergänzen.

Zyklon-Technologie, KI-Funktion und Pool-Scanning - Diese Extras bieten die Akku-Poolroboter

Der Zodiac Freerider verfügt über die patentierte „Zyklon-Technologie“ diese drückt den Roboter nicht nur fest gegen die Pooloberfläche, sie hält auch das Wasser im Filterkorb in Bewegung wodurch verhindert wird, dass sich Dreck am Filter festsetzen kann.

Wo der Zodiac mehr oder weniger nach Zufallsprinzip durch das Becken fährt, geht der Aquaforte M60 systematischer vor. Er fährt jede Stelle des Pools nur einmal ab, das spart Akkulaufzeit.

Aquaforte nennt das "KI-Funktion" in der Praxis hieß das jedoch nur, dass der Reiniger nach einem bestimmten Muster reinigt.

Der Liberty 300 scannt den Pool und lernt ihn dabei mit der Zeit immer besser kennen, so können auch komplexere Poolformen effektiv gereinigt werden.

Das hat schon bei den kabelgebundenen Dolphin Modellen super funktioniert und klappt auch hier fehlerlos.

Sie sehen also schon: Jeder Poolroboter hat einige Gimmicks, in der Praxis machen sich diese aber beim Reinigungsergebnis kaum bemerkbar.

Geht es Ihnen einzig und allein darum, dass der Poolroboter den Gartenpool vernünftig säubert, können wir Ihnen alle drei Geräte uneingeschränkt empfehlen.

Benutzerfreundlichkeit und Komfortfunktionen - welcher Poolroboter lässt sich am leichtesten bedienen?

Der große Vorteil von allen kabellosen Poolrobotern ist die kinderleichte Anwendung. Wo man früher noch mühevoll mit einem steifen Kabel hantieren musste, welches sich gerne einmal verdreht und verhedderte gehören diese Probleme mit Akku-Poolrobotern endlich der Vergangenheit an.

So bekommen Sie die kabellosen Poolroboter wieder aus dem Becken

Einfach vom Strom ziehen, Reinigungsmodus wählen und ab mit dem Roboter ins Becken.

Doch wie kommt der Poolroboter wieder aus dem Swimmingpool, jetzt wo das Stromkabel nicht mehr benötigt wird?

Hier haben sich die Hersteller unterschiedliche Lösungen einfallen lassen, der Aquaforte kommt am Beckenboden zur nächsten Poolwand gefahren und wartet dort auf seine Entnahme mit einem an einer Telestange befestigtem Haken.

Ähnlich macht es auch der Zodiac Freerider, jedoch hat dieser in seiner App die Einstellungsmöglichkeit, dass der Roboter nach dem Reinigungszyklus alle 10 Minuten zur Wasserlinie fährt und dort auf seine Entnahme wartet.

Komfortabel, im Test war es aber gar nicht so einfach den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, sodass auch hier nur ein Griff zur Telestange blieb.

Einen komplett anderen und deutlich gewiefteren Weg geht der Dolphin Liberty 300:

Mit einer mitgelieferten Rassel muss man einige Male im Wasser rasseln, schon kommt der kleine Helfer an den Poolrand gefahren und kann dort praktisch herausgezogen werden.

Direkt am Gerät oder in der App: So stellen Sie den gewünschten Reinigungsmodus ein

Eine App haben die Poolroboter von Zodiac und Aquaforte, besonders überrascht waren wir von der Bedienung des Aquafortes M60.

Zwar können wir auch alle Einstellungsmöglichkeiten für die Reinigung direkt am Gerät vornehmen, etwas, was die anderen Geräte in diesem Umfang nicht anbieten, die App ist dennoch sehr aufgeräumt gestaltet und intuitiv zu bedienen.

Einige Zusatzfunktionen lassen sich beim Zodiac Freerider nur über die App vornehmen, so kann man beispielsweise nur mit dem Smartphone die Reinigungsmodi einstellen, also ob der Poolroboter Boden, Wand und Wasserlinie oder nur Boden und Wand reinigen soll.

Ist der Freerider fertig, bekommt man aber eine Push-Benachrichtigung per App auf sein Smartphone und man weiß, der Pool ist blitzblank gesäubert.

Maytronics bietet die App-Steuerung dagegen nur für den großen Bruder des Liberty 300, den Dolphin Liberty 400 an. Schade, aus unserer Sicht wäre diese Funktion auch beim von uns getesteten Poolroboter sinnvoll gewesen.

Kann man doch beim Liberty 400 in der App ebenfalls die Reinigungsmodi auswählen, was beim Liberty 300 nur über einen Knopf auf der Rückseite möglich ist.

Ob und wie man eine App-Steuerung nutzen möchte ist jedem selbst überlassen, alle grundlegenden Einstellungen sind auch ohne App an allen von uns getesteten Poolrobotern sofort einstellbar.

Übrigens: Die Fernsteuerung von Akku-Poolrobotern ist bei keinem der Modelle möglich, aus dem einfachen Grund, als dass das Wasser das WLAN-Signal blockiert.

Die drei unterschiedlichen Arten einen Poolroboter wieder aufzuladen

Die Lademöglichkeiten der Poolroboter sind unterschiedlich gelöst. Der Aquaforte M60 wird über ein handelsübliches Steckerkabel geladen, die Ladebuchse wird dabei von einer Gummikappe verschlossen.

Der Liberty 300 lässt sich auch bei der Ladung des Akkus etwas Besonderes einfallen. So ist das Ladekabel nicht per Buchse zum Einstecken, sondern magnetisch befestigt.

Geladen wird der Akku wie bei einer elektrischen Zahnbürste per Induktion.

Der Zodiac Freerider kommt direkt mit einer Ladestation, auf der der Roboter zum Laden platziert wird. Damit man den Ladestand des Akkus auch im Stehen ablesen kann, hat die Ladestation einen kleinen Spiegel eingebaut. Da hat jemand mitgedacht!

Nach 5 Stunden ist der Roboter wieder bereit zum nächsten Tauchgang, der M60 benötigt für seinen größeren Akku mit 6 Stunden etwas länger.

Leichter Zugriff und toll verarbeitet: Die Filter sorgen für klares Poolwasser

Die Filterkörbe sind bei den Akku-Poolrobotern in unterschiedlichen Filterschärfen beiliegend. Besonders flexibel sind Sie beim Liberty 300: Hier finden sich noch einklickbare Filter zum Wechseln im Lieferumfang.

So können Sie je nach grobem oder feinem Schmutz wählen.

Klappt man den Dolphin Liberty auf, wird der Filterkorb durch einen raffinierten Mechanismus sofort ausgegeben.

Das findet man nur bei Dolphin Poolrobotern und auch nur hier so gut verarbeitet.

Der Aquaforte M60 verbirgt den Filterkorb nicht unter einer Klappe im Roboter, der Filterkorb selbst wird mit einem Magneten festgehalten.

Auf diese Weise kann kein mechanisches Bauteil kaputt gehen. Sehr clever.

Um den Filterkorb beim Zodiac Freerider zu entfernen, braucht es einen kräftigen Druck auf das Scharnier neben dem Griff des Poolroboters.

Das Einrasten der Klappe wird durch ein nicht ganz vertrauenserweckendes Knacken quittiert, hier hätte es bei diesem Preis schon etwas wertiger sein dürfen.

Nachdem Sie den Poolroboter aus dem Becken geholt haben, raten wir Ihnen dazu die kleinen Helfer kurz mit dem Gartenschlauch abzuspritzen und den Filterkorb zu leeren und diesen unter kaltem Wasser zu reinigen.

So haben Sie lange Freude an dem Gerät und der Poolroboter reinigt auch in der nächsten Saison wie am ersten Tag.

Fazit:

Alle von uns getesteten Poolroboter können wir uneingeschränkt empfehlen, alle Modelle reinigen den Pool ausgezeichnet. Die Zeiten, in denen man bei Akku-Poolrobotern Abstriche im Vergleich zu kabelgebundenen Modellen machen musste, sind endgültig vorbei.

Trotzdem gibt es zwischen den Aquaforte M60, dem Zodiac Freerider 5400 iQ und dem Dolphin Liberty 300 einige Unterschiede, neben Bedienung, Komfortfunktionen und Akkulaufzeit ist das natürlich der Preis.

Der Preis-Leistungssieger des Platzhirsches: Dolphin Liberty 300

Der Dolphin Liberty 300 ist der günstigste der drei, punktet durch sein pfiffiges Entnahmeverfahren, das leichte Gewicht und die praktische Lademöglichkeit

Man merkt den kabellosen Poolrobotern der Liberty-Serie die 40 Jahre Erfahrung des Herstellers Maytronics an allen Ecken an, die Verarbeitung ist tadellos.

Großer Akku, viel dahinter: Der Newcomer Aquaforte M60 überrascht

Im Mittelfeld liegt der Aquaforte M60, seine intuitive Bedienung, die praktische App und die sehr lange Akkulaufzeit runden das Ergebnis neben seiner hervorragenden Reinigungsleistung ab.

Für einen neuen Player auf dem umkämpften Poolroboter-Markt ist das sehr beachtlich.

Vor den Platzhirschen Maytronics und Zodiac braucht sich Aquaforte nicht zu verstecken.

Tolle Zusatzfunktionen und praktische Ladestation: Der Zodiac Freerider 5400 iQ ist sein Geld wert

Der Zodiac Freerider 5400 iQ ist der teuerste der getesteten Poolroboter, lässt aber wie seine beiden akkubetriebenen Kollegen keine Wünsche offen, was Funktionsumfang und Reinigungsleistung betrifft.

Die praktische Ladestation hat uns im Test ebenfalls gut gefallen.

Keine Frage: Den akkubetriebenen Poolrobotern gehört die Zukunft. Es gibt mittlerweile kaum noch einen Grund zu einem kabelgebundenen Modell zu greifen.

Übrigens: Ist Ihnen der Preis wichtig, hat jedes der von uns hier getesteten Modelle abgespeckte Versionen. Liberty 200, Freerider RF5200 iQ oder Aquaforte M30 sind nicht ganz so gut ausgestattet, kosten dafür aber auch etwas weniger.

Der Aquaforte M30 hat gegenüber dem hier getesteten M60 einzig einen kleineren Akku, der Rest der Ausstattung ist absolut identisch.

Alle Modelle finden Sie natürlich auch bei uns im Shop, entdecken Sie jetzt unsere große Auswahl in der Akku-Poolroboter Kategorie.

-8%
Poolroboter Dolphin Liberty 300
Poolroboter Dolphin Liberty 300
739,00 €* UVP 799,00 € 30-Tage-Bestpreis: 748,00 € Bestpreis 748,00 €