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Poolpumpe kaufen: passende Poolpumpe für Ihren Pool finden

Die passende Poolpumpe sorgt für die zuverlässige Umwälzung und Filterung Ihres Poolwassers. Hier finden Sie normalsaugende und selbstansaugende Poolpumpen, frequenzgesteuerte VS-Pumpen sowie Modelle verschiedener Hersteller und Leistungsklassen.

Welche Pumpenleistung zu Ihrem Pool und Filterkessel passt, worin sich die verschiedenen Pumpentypen unterscheiden und wann eine frequenzgesteuerte Poolpumpe sinnvoll ist, erfahren Sie weiter unten.

Mehr erfahren, welche Poolpumpe zu Ihrer Anlage passt

Poolgröße: 1 - 30 m³ Poolgröße: 30 - 50 m³ Poolgröße: ab 50 m³

Filterleistung: bis 7 m³/h Filterleistung: 7 - 12 m³/h Filterleistung: ab 12 m³/h 


Welche Poolpumpe brauche ich für meinen Pool?

Die passende Pumpenleistung hängt nicht allein von der Größe des Pools ab. Als Orientierung sollte das komplette Poolwasser etwa 2- bis 3-mal täglich umgewälzt werden. Bei einem Pool mit 30 m³ und einem tatsächlichen Durchfluss von 10 m³/h dauert eine vollständige Umwälzung beispielsweise rund 3 Stunden. Für drei Umwälzungen ergibt sich daraus eine tägliche Laufzeit von etwa 9 Stunden.

Für die Auswahl einer Poolpumpe gehen Sie am besten in dieser Reihenfolge vor: Ermitteln Sie zunächst das Beckenvolumen und berücksichtigen Sie die gewünschte tägliche Umwälzung. Bei einer bestehenden Filteranlage prüfen Sie anschließend die Leistungsdaten des Filterkessels und der bisherigen Pumpe. Bei einer neuen Anlage müssen Filterkessel und Pumpe gemeinsam dimensioniert werden.

Zusätzlich beeinflussen Rohrleitungen, Fittings, Höhenunterschiede und weitere Komponenten den tatsächlichen Durchfluss. Deshalb lässt sich die erforderliche Pumpenleistung nicht allein anhand des Poolvolumens bestimmen.

Welche Poolpumpe passt zu meinem Filterkessel?

Eine besonders leistungsstarke Poolpumpe ist nicht automatisch die bessere Wahl. Der Filterkessel muss für den von der Pumpe erzeugten Durchfluss geeignet sein.

Ist die Pumpe zu stark für den vorhandenen Filterkessel, kann das Wasser zu schnell durch das Filtermedium strömen und die Filterwirkung beeinträchtigt werden. Ist die Pumpe dagegen zu schwach, wird möglicherweise nicht genügend Wasser durch die Filteranlage bewegt.

Wenn Sie eine Poolpumpe für eine bestehende Sandfilteranlage ersetzen, prüfen Sie deshalb zuerst die Angaben des Filterkessels. Bei einer neuen Filteranlage sollten Pumpe, Filterkessel und Filtermedium aufeinander abgestimmt werden.

Sie möchten Poolpumpe und Filterkessel selbst richtig dimensionieren? In unserem Ratgeber „Poolpumpe richtig auswählen und dimensionieren“ zeigen wir Ihnen, wie Sie den benötigten Durchfluss berechnen, die passende Filtergröße bestimmen und den tatsächlichen Durchfluss Ihrer Anlage beurteilen.

Wie viel m³/h muss eine Poolpumpe leisten?

Eine Poolpumpe mit der Angabe „10 m³/h“ liefert in Ihrer fertigen Poolanlage nicht automatisch 10 m³/h tatsächlichen Durchfluss. Die angegebene Förderleistung wird unter bestimmten Bedingungen erreicht. In der fertigen Installation entstehen zusätzliche Widerstände durch Rohrleitungen, Fittings, Filterkessel, Wärmepumpen, Solarabsorber und andere Komponenten.

Entscheidend ist deshalb, welche Fördermenge die Pumpe unter den Bedingungen Ihrer konkreten Anlage tatsächlich erreicht. Bei einer vorhandenen Anlage kann der reale Durchfluss mit einem geeigneten Durchflussmesser kontrolliert werden. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie prüfen möchten, ob Pumpe und Filteranlage richtig aufeinander abgestimmt sind.

Normalsaugende oder selbstansaugende Poolpumpe – welche brauche ich?

Welche Pumpenart Sie benötigen, hängt vor allem davon ab, wo die Pumpe im Verhältnis zur Wasseroberfläche aufgestellt wird.

Steht die Pumpe unterhalb des Wasserniveaus, kann das Wasser aufgrund des Höhenunterschieds zur Pumpe fließen. In einer solchen Installation reicht in der Regel eine normalsaugende Poolpumpe.

Steht die Pumpe dagegen oberhalb der Wasseroberfläche, benötigen Sie eine selbstansaugende Poolpumpe, die das Wasser selbstständig ansaugen kann. Die maximal mögliche Ansaughöhe ist jedoch vom jeweiligen Pumpenmodell abhängig und muss den Herstellerangaben entsprechen.

Unabhängig von der Pumpenart sollte die Pumpe möglichst nah und mit möglichst geringem Höhenunterschied zur Wasseroberfläche installiert werden. Das erleichtert das Ansaugen und reduziert die Belastung der Pumpe.

Welche Vorteile hat eine frequenzgesteuerte Poolpumpe?

Eine herkömmliche Poolpumpe arbeitet mit einer festen Drehzahl. Eine frequenzgesteuerte Poolpumpe, auch VS-Pumpe genannt, kann ihre Drehzahl dagegen an den jeweiligen Betriebszustand anpassen.

Für die tägliche Filterung kann die Pumpe mit reduzierter Drehzahl laufen. Dadurch sinken Stromverbrauch und Geräuschentwicklung. Für Vorgänge wie das Rückspülen kann die Drehzahl wieder erhöht werden, wenn ein höherer Durchfluss benötigt wird.

Je länger die Poolpumpe täglich läuft, desto interessanter wird diese Technik. Eine frequenzgesteuerte Pumpe ist deshalb besonders sinnvoll, wenn Sie Ihren Pool regelmäßig betreiben und die laufenden Energiekosten reduzieren möchten.

In unserer Kategorie für frequenzgesteuerte Poolpumpen finden Sie entsprechende VS-Pumpen verschiedener Bauarten und Leistungsklassen.

Was sind die Vorteile einer wassergekühlten Poolpumpe?

Bei den frequenzgesteuerten Poolpumpen finden Sie auch wassergekühlte Modelle. Dazu gehören beispielsweise die AquaGEM InverMaster VS und die OKU Eco Whisper VS.

Bei einer wassergekühlten Pumpe wird die Motorkühlung über Wasser realisiert. Dadurch kann auf einen Lüfter zur Motorkühlung verzichtet werden. Das kann insbesondere dann interessant sein, wenn Sie eine besonders leise Pooltechnik wünschen.

Brauche ich für eine Wärmepumpe oder Solarheizung eine stärkere Poolpumpe?

Eine Wärmepumpe oder Solarheizung benötigt nicht automatisch eine stärkere Poolpumpe. Entscheidend ist, welchen zusätzlichen Widerstand die jeweilige Installation verursacht.

Bei einer Wärmepumpe kommen beispielsweise zusätzliche Rohrleitungen und Komponenten hinzu. Bei einer Solarheizung auf dem Dach kann zusätzlich der Höhenunterschied zwischen Pooltechnik und Solarabsorbern eine Rolle spielen. Ob eine höhere Pumpenleistung erforderlich ist, hängt deshalb von der konkreten Leitungsführung und den technischen Daten der Anlage ab.

Auch bei einer Wärmepumpe oder Solarheizung sollte die Pumpe nicht einfach größer gewählt werden. Pumpe, Filteranlage und Heizsystem müssen hydraulisch zusammenpassen.

Bei der Verrohrung sollten möglichst strömungsgünstige Bögen anstelle unnötiger Winkel verwendet werden. Dadurch lassen sich Strömungswiderstände reduzieren.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Poolheizung und Solarheizung finden Sie in der entsprechenden Kategorie.

Welche Poolpumpe brauche ich für einen Bodensauger?

Wenn Sie einen klassischen manuellen Bodensauger verwenden möchten, sollte die Poolpumpe ausreichend Durchfluss für den Betrieb des Saugers bereitstellen. Als Orientierung wird häufig eine Pumpenleistung von mindestens etwa 6 m³/h empfohlen.

Das ist vor allem bei kleinen Pools relevant, bei denen ansonsten eine kleinere Pumpe ausreichen könnte. Prüfen Sie bei der konkreten Kombination zusätzlich die Anforderungen des verwendeten Bodensaugers.

Welche Poolpumpe ist für Salzwasser geeignet?

Nicht jede Poolpumpe ist für Salzwasser geeignet. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, für welchen maximalen Salzgehalt das jeweilige Pumpenmodell freigegeben ist.

Je nach Modell kann die zulässige Salzkonzentration beispielsweise bei 0,0 % oder bis zu 0,5 % liegen. Geeignete Pumpen mit einer entsprechenden Freigabe können damit auch für Poolanlagen mit Salzelektrolyse eingesetzt werden.

Für Meerwasserpools gelten deutlich höhere Salzkonzentrationen. Hier benötigen Sie speziell dafür geeignete Salzwasserpumpen. Beachten Sie immer die Angaben des Pumpenherstellers und die Anforderungen Ihrer Salzelektrolyse- bzw. Meerwasseranlage.

Welche Poolpumpen-Hersteller gibt es?

Wenn Sie eine vorhandene Pumpe ersetzen und beim bewährten Hersteller bleiben möchten, können Sie Ihre Auswahl gezielt nach Marke eingrenzen. Im Poolpowershop finden Sie unter anderem Poolpumpen von Speck, AquaTechnix, AquaForte, AquaGEM, AquaSphere, Emaux, KSB und OKU.

Bei einer Neuinstallation sollte die Marke jedoch nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein. Entscheidend sind zunächst Pumpenleistung, Bauart, Filterkessel und die Bedingungen Ihrer Installation.

Für Wartungs- und Montagearbeiten finden Sie außerdem Poolpumpen-Werkzeug und passendes Zubehör.

Welche Poolpumpe hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Für einen regelmäßig betriebenen Pool bietet eine frequenzgesteuerte Poolpumpe in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Zwar ist der Anschaffungspreis höher als bei einer herkömmlichen Poolpumpe, dafür kann die Drehzahl während der täglichen Filterung reduziert werden. Dadurch sinken Stromverbrauch und Geräuschentwicklung.

Das lohnt sich besonders, wenn die Pumpe viele Stunden pro Tag läuft. Bei einem kleinen Pool mit geringer täglicher Laufzeit kann dagegen eine günstige klassische Poolpumpe die wirtschaftlichere Lösung sein.

Unsere Empfehlung: Wenn Sie eine neue Poolpumpe für einen regelmäßig genutzten Pool kaufen und die höheren Anschaffungskosten akzeptieren, ist eine frequenzgesteuerte Poolpumpe die sinnvollere langfristige Investition. Voraussetzung ist immer, dass die Pumpe passend zum Filterkessel und zur gesamten Pooltechnik dimensioniert wird.

Sie suchen eine passende Poolpumpe für Ihre Anlage? Wählen Sie jetzt die passende Pumpenleistung, Bauart und Ausstattung aus und finden Sie die richtige Poolpumpe für Ihren Pool. Wenn Sie bei der Auswahl unsicher sind, fragen Sie uns gerne.