
"Wie oft müssen eigentlich Saunasteine gewechselt werden?"
Diese oder ähnliche Fragen werden häufig gestellt. Oder wir hören Aussagen wie: "Ich habe meine Saunasteine noch nie gewechselt, die sind noch gut!"
Nein, sind sie eben nicht. Auch wenn man Steinen nachsagt, sie seien Zeichen der Ewigkeit - für Saunasteine gilt das nicht.
Bei Saunasteinen sollte diese Ewigkeit nicht länger als 2 Jahre dauern, im gewerblichen Bereich (z.B. Hotels, Fitness-Studios usw.) sogar nicht länger als 1 Jahr.
Alte Steine sind porös und brüchig
Die Saunastein-Lawine und ihre Folgen
Denn anders als in der Natur, sind die Steine in der Sauna extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt (Hitze - kalter Aufguss - Hitze). Dies führt dazu, dass die Steine mit der Zeit rissig werden und irgendwann sogar brechen können – und damit eine ernste Gefahr für den Heizstab im Saunaofen darstellen: Durch den Bruch geraten die Saunasteine in Bewegung, rutschen nach unten und können so für eine dauerhafte Beschädigung des Heizstabes sorgen.
Zudem sind die bei Aufgüssen so beliebten Saunadüfte zwar äußerst angenehm und dank ihres Wohlfühlfaktors besonders entspannend; sie verschließen mit der Zeit aber auch die Poren der Saunasteine. Das Aufgusswasser kann dann nicht mehr vollständig verdampfen und gelangt so an die Anschlüsse der Heizstäbe.
In beiden Fällen muss der Heizstab ausgetauscht werden. Das ist nicht nur teuer (je nach Ofen-Typ 40 Euro und mehr), es macht auch aus einem entspannenden Sauna-Abend eine ziemlich unentspannende Fehlersuche.
Neue Steine heizen besser
Doch defekte und teure Heizstäbe sind nicht der einzige Grund regelmäßig die Saunasteine zu wechseln. Denn die Wärmespeicherung ist bei neuen Steinen wesentlich besser. Zudem werden die Aufgüsse als deutlich weicher und angenehmer empfunden.
Und genau darum geht es beim Saunabaden ja: um sanfte und angenehme Entspannung.
Wechseln Sie also regelmäßig Ihre Saunasteine um optimalen Sauna-Genuß zu erleben.






