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Stahlwandpool im Garten

Pool selbst bauen: So gelingt der Aufbau eines Stahlwandpools

Verwandeln Sie Ihren Garten in eine private Wellness-Oase: Ihr Schritt für Schritt Leitfaden mit Experten-Tipps!

Stahlwandpool rund vor Sauna

Sie wägen gerade ab, ob die Anschaffung eines Stahlwandpools lohnend ist und ob der Aufbau auch ohne den Fachmann als DIY-Projekt für den Sommer machbar ist? Dann sind Sie hier genau richtig! Es mag zwar wie ein gewaltiges Vorhaben erscheinen, doch keine Sorge, wir sind hier, um Sie Schritt für Schritt durch diesen Prozess zu führen.

Eines können wir Ihnen aber jetzt schon versprechen: Die Arbeit wird sich lohnen. Nichts wertet Ihren Garten so immens auf wie ein eigener Swimmingpool der sich glitzernd in der Gartenlandschaft spiegelt. In unserem Shop finden Sie mit den Komplett-Sets alle Bestandteile, die Sie benötigen, hier die passende Schritt-für-Schritt Anleitung.

Jetzt fehlen nur noch eine erfrischende Limonade und der Sonnenhut, um in unser gemeinsames Pool-Projekt eintauchen zu können.

Warum ein Stahlwandpool genau die richtige Wahl für Ihren Garten ist

Zuerst einmal sollten wir uns die unschlagbaren Vorteile eines Stahlwandpools genauer ansehen. Anders als die günstigen Aufstellbecken aus dem Baumarkt sind Stahlwandpools eine Anschaffung für mehrere Jahre, bei ordnungsgemäßer Pflege sogar für Jahrzehnte. Sengende Sonne, frostiger Winter, der Pool hält.

Kein Vergleich zu Aufstellpools, welche am Ende einer Saison abgebaut werden und dies aufgrund der dünnen Folie häufig nicht überleben.

Die Überraschung kommt dann im nächsten Frühjahr, wenn die Familie sich auf das kühle Nass freut und enttäuscht werden muss. Mit einem Stahlwandpool gehört das nun endlich der Vergangenheit an.

Gemeinsam mit Aufstellpools haben Stahlwandpools die einfache Aufbauweise. Stellen Sie sich vor wie Sie auf das glitzernde Wasser schauen und mit Stolz sagen können: „Das habe ich selbst geschaffen.“

Wie man einen Pool richtig plant, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Stahlwandpool im Garten

Der perfekte Standort für einen Stahlwandpool

Bei der Wahl des Standorts sollten Sie eine ebene Fläche wählen, die möglichst viel Sonne abkriegt und idealerweise halbwegs windgeschützt ist. So erreichen Sie eine bessere Wasser-Erwärmung und die Wasserzirkulation läuft so wie gewünscht – nicht wie der Wind es gerne hätte.

Bäume sollten keine in unmittelbarer Nähe des Beckens stehen, da sonst Laub und Pollen das Wasser stark verschmutzen. Zudem sind herabfallende Äste eine echte Gefahr für Solarfolie, Abdeckung und sogar für die Überdachung.

Je nach Vorliebe, könnte zudem ein vor Blicken geschützter Ort von Vorteil sein, für Familien kann es aber ratsam sein, aus Gründen der Kindersicherheit vom Haus aus immer einen freien Blick auf das Becken zu haben.

Mehr zum Thema wie man den Pool kindersicher gestaltet erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Wie lange dauert der Aufbau eines Stahlwandpools?

Steht die Betonplatte als Untergrund ist mit etwas Geschick und 1 - 2 Helfern Ihr Pool im Normalfall an einem Wochenende aufgebaut – ohne professionelle Hilfe!

Das Einzige, was etwas länger dauert und unter Umständen fachmännische Hilfe benötigt, ist das Gießen der Bodenplatte. Diese muss nämlich 100% plan sein und darf nicht zu einer Seite abfallen. Nach ca. 2 Wochen ist die Bodenplatte fertig ausgehärtet und der eigentliche Aufbau kann beginnen.

Bodenplatte Stahlwandpool Achtform

So bereiten Sie den Untergrund vor

Ein solides, gut verarbeitetes Fundament ist der Eckpfeiler, der Ihrem Stahlwandpool Standhaftigkeit verleiht und für lange Jahre Poolvergnügen sorgt. Bei festinstallierten Stahlwandpools empfehlen wir Ihnen immer eine Bodenplatte aus Beton zu gießen.

Eisenarmiert und etwa 15-20 cm stark gewährleistet diese Stabilität und Langlebigkeit. Dies mag viele abschrecken, ist aber die einzige Möglichkeit lange Freude am Becken zu haben. Wir raten Ihnen, sich hier an einen Fachmann zu wenden. Fertigmischungen zum Selbstanrühren aus dem Baumarkt eignen sich für den Heimwerker am besten.

Achten Sie darauf, den richtigen Härtegrad zu wählen, dieser richtet sich nach dem späteren Gewicht des Einbaupools. Hier hilft Ihnen sicher ein Mitarbeiter des Baumarkts weiter.

Denken Sie daran den Bodenablauf mit einzubetonieren. Welche Vorteile ein Bodenablauf hat, können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Sowohl aufgestellte, teileingelassene und komplett eingelassene Becken benötigen eine Grundplatte aus Beton. Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung mit der nichts schiefgehen kann:

  1. Heben Sie die Grube bis zur gewünschten Tiefe aus. Sie sollte ca. 40 cm tiefer sein als die spätere Beckentiefe.
  2. Überlegen Sie sich, wo Skimmer und Einlaufdüse platziert werden sollen und bereiten Sie da die entsprechende Gräben vor
  3. Bringen Sie eine 15 cm hohe Kiesschicht auf und verdichten Sie diese.
  4. Verschalen Sie die Fläche mit Holzlatten rundherum.
  5. Vermischen Sie den Beton und verteilen Sie ihn gleichmäßig in der Grube, bis eine ebene Fläche entsteht.
  6. Sobald das auf der Oberfläche stehende Wasser verdunstet ist, ziehen Sie die Betonfläche mit einer Holzlatte ab.
  7. Decken Sie die Betonplatte mit einer großen Plane für zwei Wochen ab und warten Sie, bis diese komplett ausgehärtet ist.

Es mag verlockend sein, diese Schritte zu überspringen und den Pool auf anderen Untergründen zu installieren. Glauben Sie uns: In mehr als 20 Jahren Poolerfahrung haben wir schon einiges erlebt und viele Kunden gehabt, denen der Pool weggesackt ist.

Ohne den richtigen Untergrund kann der Pooltraum schnell in einem Albtraum enden.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete – und genau das ist es, was den Unterschied zwischen einem guten und einem grandiosen Einbaupool ausmacht. Keine Sorge: Sind die Betonarbeiten abgeschlossen, ist die größte Hürde geschafft. Alles danach ist wie Lego für Erwachsene.

Montagebodenschiene

So werden die Bodenschienen montiert

Mit dem soliden Fundament unter den Füßen und der Vorfreude im Herzen geht es jetzt richtig los mit dem Poolbau. Die Bodenschiene lässt sich leicht zusammenstecken, dafür werden einfach die beiden Stifte in die jeweiligen Enden der Schiene gesteckt und mit dem nächsten Element verbunden.

Anschließend kann auch schon die Stahlwand ausgepackt werden. Lassen Sie sich dabei von mindestens einem weiteren Paar Hände helfen, die Stahlwand steht unter Spannung und flitscht beim Lösen der Transportsicherung leicht aus der Hand. Um etwas Spannung abzufangen, kann man auch einen Spanngurt um die aufgerollte Stahlwand spannen und diesen dann langsam lösen.

Ebenfalls sollten Sie unbedingt Handschuhe tragen, um sich nicht an den scharfen Kanten zu schneiden.

Die Stahlwand perfekt ausrichten und aufstellen

Die Stahlwand kommt mit vorgestanzten Öffnungen für Einlaufdüse und Skimmer, richten Sie die Öffnungen also so aus, dass Sie an gewünschter Position sind. Dabei ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Die beiden letzten Elemente der Stahlwand sollten Sie noch nicht verbinden, es kann sein, dass noch einmal gekürzt werden muss und die Beckenwand nicht perfekt passt.

Manche Hersteller verwenden auf der Stahlwand noch eine zusätzliche Schutzfolie, diese sollte natürlich umgehend nach der Montage entfernt werden.

Zu guter Letzt wird das Verbindungsprofil, welches die Stahlwand verbindet, eingesetzt. Welche Seite dabei nach außen und innen, sowie unten und oben an den Pool kommt ist darauf markiert, daran sollte man sich auch halten.

Ist alles eingesetzt und verbunden ist ein weiterer Schritt geschafft und Ihr Pool nimmt bereits konkrete Formen an!

Platzieren des Skimmers und der Einbauteile

Beim Aufstellen der Stahlwand haben Sie Skimmer und Einlaufdüse, gegebenenfalls auch den Scheinwerfer an der passenden Stelle platziert. Der Skimmer nimmt Wasser von der Oberfläche auf, von wo es durch die Verrohrung in die Filteranlage geleitet wird und schließlich wieder sauber durch die Einlaufdüse in den Pool gesprudelt kommt.

Tipp vom Experten: Den Skimmer in Richtung der Hauptwindrichtung montieren: So hilft der Wind Blätter und anderen Dreck in den Skimmer zu treiben. Mehr zum Thema Beckenhydraulik erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.

Zinkspray

Die vorgestanzten Einlässe können mit einer Metallsäge im Handumdrehen ausgeschnitten werden. Aber Vorsicht: Sobald die Ausschnitte gemacht sind, sollten wir die Schnittkanten entgraten und mit Zinkspray behandeln - als Barriere gegen den gefürchteten Feind, den Rost. Es ist, als würden wir den Ausschnitten einen Schutzschild verleihen, der sie gegen Wind und Wetter wappnet. Der Rest der Stahlwand ist schließlich schon vollverzinkt, da hat Rost keine Chance!

Durch die Säge sind feine Splitter auf der Grundplatte gelandet, diese muss jetzt abgesaugt werden, wenn Sie nicht schon vorher eine Unterlage verwendet haben welche jetzt entfernt werden kann. Wir raten Ihnen zu einer Kombination aus beidem: Absaugen ist aber immer sicherer!

Eine gut gesäuberte und auch so gut es geht trockene Grundplatte ebnet jetzt den Weg für den nächsten Schritt: Das auslegen des Poolvlieses.

Bodenplatte absaugen

Poolvlies auslegen für ein angenehmes Trittgefühl und einfache Beckenreinigung

Die Grundplatte ist vorbereitet, bevor jetzt die Poolfolie eingehängt werden und das erste Wasser fließen kann, müssen wir die Innenhülle den verdienten Schutz geben, den sie verdient und ihre Lebenszeit deutlich verlängert. Doch bevor wir das Poolvlies auslegen, raten wir Ihnen Soft-Touch Bodenpolster und Schutzkeile im Pool auszulegen.

Ein Luxus, der nicht viel kostet, enorme Vorteile bietet und nicht nachgerüstet werden kann. Soft-Touch ermöglicht einen weicheren und gepolsterten Tritt, vergleichbar mit einem weichen Teppich.

Softtouch

Nicht nur angenehm sondern auch praktisch sind die schützenden Schaumstoffkeile. Sie werden in die Ecken des Pools gelegt und erfüllen gleich mehrere Funktionen: Sie verhindern, dass die nervige Schmutzkante entsteht. Durch die abgerundete Form kann sich der Dreck nicht mehr sammeln, was die Poolreinigung um einiges erleichtert.

Die Keile werden mit Sprühkleber an Bodenschiene und Stahlwand befestigt, anschließend kann das Soft-Touch Polster zugeschnitten und mit einem starken Klebeband befestigt werden. Schutzkeile und Soft-Touch sind optional, der geringe Anschaffungspreis steht aber in so einem guten Verhältnis zum Nutzen, dass wir kaum noch einen Stahlwandpool ohne verkaufen.

Zu guter Letzt wird das Bodenvlies ausgelegt. Dieses wunderbare Material ist verrottungsfest und schützt die Poolfolie vor Feuchtigkeit, während es gleichzeitig leichte Unebenheiten der Grundplatte ausgleichen kann. Im Gegensatz zum Bodenpolster ist das Vlies ein Muss, andernfalls reibt die Folie am rauen Boden und kann schnell reißen.

Sie legen das Bodenvlies aus, lassen etwas die Wände hochstehen und schneiden dann zu. Mit dem gleichen Klebeband wie im vorherigen Schritt können Sie jetzt auch das Vlies fixieren. Alle Arbeiten, die jetzt folgen, sollten entweder auf Sockenoder Barfuß durchgeführt werden, um keine Steinchen in den Pool zu tragen. Wieder ein Schritt näher am vollendetem Pooltraum!

Poolfolie einhängen und Wasser marsch!

Die Bühne ist bereitet, jetzt kommt der Hauptdarsteller, der den Pool erst zum Pool macht: Die Poolfolie! Pool-Innenhüllen aus dem Fachhandel sind mit 0,6 bis 0,8 mm deutlich dicker und robuster als Poolfolien aus dem Baumarkt, die meistens nur ein Drittel dieser Stärke aufweisen. Sie sollen das klare, blau schimmernde Wasser des Pools ja möglichst die nächsten 10-15 Jahre aufnehmen und wer billig kauft, kauft meist zweimal.

Wichtiger Hinweis: Die Montage der Innenhülle erfordert besondere Wetterbedingungen. Es sollte nicht kälter als 16 Grad sein, ebenfalls darf die Poolfolie auch nicht in der prallen Sonne eingehängt werden. Ein warmer Frühlingstag mit Temperaturen von 16-25 Grad Celsius sind ideal.

Folie einhaengen

Legen Sie die Poolfolie mit Ihren Helfern vorsichtig ins Innere des Beckens auf das vorher ausgelegte Poolvlies. Die Innenhülle kommt mit einer Schweißnaht, welche bereits die ungefähre Form vorgibt. Versuchen Sie diese Naht schon so nah wie möglich an der Beckenwand zu platzieren.

Für den nächsten Schritt ist Hilfe nicht nur willkommen, sondern fast unerlässlich. Ein bis zwei zusätzliche Personen, die die Stahlwand festhalten, während die Folie aufgehängt wird, sind Gold wert. Teamwork macht eben den Traumpool!

Folieeinhaengen

Sobald die Pool-Innenhülle aufgehängt ist, streichen wir sie so nah wie möglich an die Wand und glätten die Fläche. Zeitgleich sollten Sie schonmal den Gartenschlauch bereithalten, denn jetzt kommt der magische Moment, auf den wir alle gewartet haben – das erste Mal Wasser im Pool. Während das Wasser fließt, drücken Sie die Folie immer wieder in die Ecken und versuchen, alle Falten am Boden zu beseitigen. Das Gewicht des Wassers zieht die Folie ebenso glatt.

Ob blau, weiß, grau oder sandfarben, achtförmigen, runden oder ovalen Stahlwandbecken, fließt das erste Mal Wasser in den Pool ist das ein tolles Erlebnis für jeden Heimwerker.

Worauf Sie achten müssen, wenn Sie Brunnenwasser zum Pool befüllen verwenden möchten, können Sie in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Handlauf

Handlauf anbringen

Das System, welches die Bodenschiene schon so kinderleicht konstruiert hat, begegnet uns jetzt beim Handlauf wieder. Auch hier können wir durch die Steckstifte die einzelnen Elemente rundherum den Handlauf zusammenfügen und auf die aufgehängte Folie auf der Stahlwand montieren.

Mit ein paar vorsichtigen Schlägen eines Gummihammers bekommt der Handlauf einen ordentlichen Sitz. Sind Sie einmal komplett rum und bleibt noch etwas Handlauf übrig, markieren Sie das überschüssige Stück und schneiden Sie, wie bei der Bodenschiene auch, dieses mit einer Säge ab. Jetzt hat Ihr Pool einen Handlauf, die Folie ist fixiert und das Becken ist schon fast fertig gebaut.

Nun muss das Wasser weiter einlaufen, je nach Poolgröße kann dies logischerweise etwas dauern. Zeit für eine kleine Pause, Sie haben schon viel erreicht!

Skimmer, Einlaufdüse und Poolscheinwerfer installieren

Ist das Wasser ca. 15-20 cm im Pool können Sie den Bodenablauf installieren. Dafür erfühlen Sie mit den Fingern die Schraubenlöcher, die Umrisse des Bodenablaufs zeichnen sich schon deutlich an der Folie ab. Jetzt legen Sie den Flansch auf und schrauben vorsichtig die Schrauben direkt durch die Folie.

Schlussendlich schneiden Sie mit einem Cuttermesser die Folie heraus und legen die Blende des Ablaufs in den Flansch.

scheinwerferwasser

Lassen Sie das Wasser nun ungefähr bis zur Unterkante der Öffnung des Scheinwerfers laufen, sofern Sie einen einbauen möchten. Zuerst bringen Sie den Topf des Scheinwerfers von außen an der Stahlwand an und installieren dann den Flansch außen an der Folie.

Wichtig ist, dass Sie dies erst nachdem Wasser in den Pool geflossen ist, vornehmen. So gehen Sie sicher, dass die Poolfolie bereits am richtigen Ort sitzt und nicht weiter verrutscht.

Flanschmontage

Gleiches gilt für den Skimmer, Sie bringen die Doppeldichtung an, halten den Skimmer von außen an die Stahlwand und stechen die Löcher für die Verschraubung durch die Folie. Die ersten Schrauben setzen Sie ganz unten und ganz oben und schrauben dann nach und nach vorsichtig die Schrauben fest an.

Nicht zu fest, denn besonders bei Kunststoff gilt: Nach fest kommt lose.

Flansch einschneiden

Zu guter Letzt wird die Folie mit einem Cuttermesser, wie beim Scheinwerfer, aus der Öffnung geschnitten. Dazu setzen Sie einfach in der Mitte an, schneiden ein Kreuz in die Folie und entfernen dann vorsichtig die Reste am Rand des Flansches.

Die Einlaufdüse wird auf die gleiche Weise montiert: Blende als Schablone benutzen, Löcher in die Folie machen, Flansch befestigen und festschrauben.

Tipp: Mit Calzestab von Ultrapool oder Calcinex von Bayrol vermeiden Sie bei der Erstbefüllung des Pools Kalkablagerungen. Die Poolfolie bleibt so nachhaltig glatt, da sich kein Kalk festsetzen kann.

Achten Sie darauf, dass sie die Schrauben alle ordentlich anziehen, andernfalls entstehen Undichtigkeiten und es kann Wasser zwischen Poolfolie und Stahlwand laufen.

Rohr verkleben

Die Pool Verrohrung montieren

Das Wasser glänzt im Pool, die Vorfreude steigt immer weiter an, doch bevor Sie sich ins kühle Nass schmeißen können, muss zuerst noch die Verrohrung vorgenommen werden. Begonnen wird immer an Skimmer und Einlaufdüse, von hier aus wird in Richtung Technikhaus verlegt. Die Rohre sollten entgratet undangefast und dann mit PVC-Kleber verklebt werden.

Steht Ihre Sandfilteranlage weiter weg vom Pool, raten wir Ihnen zum Flexrohr. Es lässt sich deutlich entspannter und flexibler verlegen und hat nicht alle paar Meter eine Klebemuffe, welche immer ein Undichtigkeitsrisiko darstellt. Mehr zum Thema Pool Verrohrung finden Sie in diesem Video. Ist alles verbunden nehmen Sie als erstes eine Rückspülung, so wird das Filtermedium einmal grundgereinigt und ist bereit für eine effektive Filtrierung des Poolwassers.

Der letzte Schritt: Das Hinterfüllen mit Magerbeton

So, nun haben wir einen fast fertigen Pool vor uns, doch es gibt bei eingelassenen oder teileingelassenen Stahlwandpools noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen, bevor wir in die Freuden des Sommerbades eintauchen können: das Hinterfüllen des Pools mit Magerbeton.

Das ist ein absolutes Muss.

Glauben Sie uns, in den vergangenen Jahren haben wir viele Kunden gehabt, die diesen Schritt übersprungen haben und die Erde einfach zurück hinter den Pool schaufelten. Die böse Überraschung kam dann als der Pool das erste Mal entleert wurde. Ohne den Gegendruck des Wassers rutscht das Erdreich nach und beult die Stahlwand ein.

Die Folge ist häufig ein Totalschaden des gesamten Beckens. Es macht also absolut Sinn mit Magerbeton das Becken in Position zu behalten.

Möchten Sie noch Beckenrandsteine verlegen, dann befolgen Sie unseren hilfreichen Leitfaden.

Die Sandfilteranlage richtig anschließen

Bis der Magerbeton richtig ausgehärtet ist, können Sie sich der Pooltechnik widmen. Über die besten Unterbringungsmöglichkeit für Sandfilteranlage, Steuerung und Co haben wir bereits einen Blogbeitrag verfasst, die wichtigste Spielregel ist ein trockener, gut belüfteter und nicht zu weit vom Pool entfernter Ort.

PVC-Verrohrung

Die Verrohrung muss mit dem Mehrwegeventil der Sandfilteranlage verbunden werden, hier helfen die Beschriftungen auf dem Ventil weiter. Beispielsweise wird am Anschluss „Pump“ die Pumpe angeschlossen, am Anschluss „Return“ die Leitung zur Einlaufdüse und Bodenablauf.

Mit Teflonband bei Verschraubungen und ordentlichen Verklebungen müssen die Rohre absolut dicht verbunden werden.

AFM Filterkessel

Für die Befüllung des Sandfilterbehälters mit Filtermedium empfehlen einige Hersteller vorher etwas Wasser in den Kessel zu füllen und dann das Filtermedium hinzuzugeben. So wird die Innenwand nicht beschädigt.

Das Steigrohr der Filteranlage kann mit einer Plastiktüte abgedeckt werden, hier darf kein Filtermedium hineingeraten.

Mehrwegeventil-Rueckspuelen

Für die erste Rückspülung stellen Sie jetzt den Hebel des Mehrwegeventils auf „Rückspülen“ und lassen die gröbsten Verunreinigungen des Filtermediums aus dem Kessel spülen. Dann noch einmal kurz auf „Nachspülen“ stellen damit sich das aufgewirbelte Material im Kessel wieder legt.

Mit dem Hebel auf „Filtern“ ist die Anlage jetzt bereit, um Ihnen dauerhaft glasklares Poolwasser zu erhalten.

Expertentipp: Statt Filtersand raten wir Ihnen zu aktiviertem Filterglas AFM, bessere Filterleistung und längere Lebensdauer machen sich schon nach kurzer Zeit bezahlt.

Fazit:

Sie haben es geschafft – vom Vorbereiten des Untergrunds, über den Aufbau der Stahlwand, bis hin zum Anbringen der Poolfolie und der Installation der Einbauteile und der Filteranlage. Jetzt sind Sie mit allem ausgestattet, was Sie benötigen, um Ihren persönlichen Pooltraum zu realisieren. Ein großes Lob an Sie und Ihre Helfer – es war sicherlich keine leichte Aufgabe, aber der Lohn dafür ist immens.

Für alle weiteren Themen die Sie als Poolbesitzer interessieren könnte, haben wir umfangreiches Informationsmaterial zusammengestellt – von Videos über die korrekte Pool Einwinterung, bis hin zu Blogbeiträgen über die richtige kostensparende Wasserpflege.

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