Saunaofen

 Der Saunaofen ist die Seele der Sauna, so ein finnisches Sprichwort. Es gibt verschiedene Arten von Saunöfen die Ihre Sauna aufheizen können.
 
Beim Elektrosaunaofen befinden sich im inneren des Saunaofen die Heizstäbe. Diese übertragen die Hitze direkt auf die Saunasteine. Die Saunasteine speichern die Hitze und geben diese in die Saunakabine ab. Für den elektrischen Saunaofen wird ein 400 Volt Anschluß benötigt. Betrieben werden diese Saunaöfen mit einem internen Saunasteuergerät direkt am Saunaofen oder einer externen Saunasteuerung außen an der Sauna.
 
Der holzbefeuerte Saunaofen ist deutlich größer. Zwingend erforderlich ist hier ein Anschluß zum Kamin und eine Genehmigung vom Bezirksschornsteinfeger. Die Heizleistung bei diesem Saunaofen geht direkt auf die Saunasteine über. Diese speichern die Wärme und geben sie als Strahlungswärme langsam und regelmäßig an die Raumluft ab. Diese Wärme wird als angenehm und weich empfunden. Der Holzsaunaofen eignet sich besonders für die Gartensauna. Die Sauna sollte nicht kleiner als 10 m² sein.
 
Der Kombisaunaofen ist ebenfalls ein elektrisch betriebener Saunaofen. Allerdings bietet er einen weiteren zusätzlichen Nutzen. Neben dem finnischen Betrieb -Heiß und Trocken (80 - 100°C und 20% Luftfeuchte)- verfügen diese Saunaöfen über eine Verdampfertasche. Somit kann über die Saunasteuerung der Kombibetrieb (Softbad) gewählt werden. Die Temperatur ist dann deutlich geringer (45°-60°C) und die Luftfeuchtigkeit höher (40%-55%). Die auch als Biosauna bekannte Methode gilt als kreislaufschonender und wird oft als angenehmer empfunden.