AFM aktiviertes Filterglas von Dryden Aqua. Das Original!

Filterglas ist nicht gleich Filterglas!

Kristallklares Poolwasser und Chlor sparen mit AFM by Dryden Aqua.

Im Frühjahr oder beim Filtersandaustausch bietet sich die Gelegenheit über eine moderne Wasseraufbereitung nachzudenken. Während es in der Vergangenheit als Filtermedien nur Quarzsand oder Filterkartuschen gab, so hat der Poolkunde heute die Qual der Wahl zwischen vielen Filtermedien. Seit einigen Jahren gibt es AFM Filterglas. AFM ist nicht irgendein Filterglas wie zahlreiche Nachmacher-Produkte. Hinter AFM steckt mehr. Im Prinzip ist es ein Baustein eines modernen Poolwasseraufbereitungskonzepts. AFM kann aber auch losgelöst davon als ein einzelner Baustein verwendet werden. Sie erziehlen damit schon hervorragende Ergebnisse.

Die Firma Dryden Aqua ist der Hersteller von AFM. Die Herstellung von AFM erfolgt auf sehr hohem Qualitätsniveau! Dryden Aqua ist ISO zertifiziert. Das Herstellungsverfahren ist kein Geheimnis. Glas wird zerkleinert, gewaschen und in verschiedene Korngrößen gesiebt. Ein spezielles Verfahren schließt das Auftreten von scharfkantigen Glassplittern aus. Zum Abschluss wird die Oberfläche von AFM speziell aktiviert, so dass sie negative Ladungen trägt. Diese Aktivierung hilft Trüb- und Schwebstoffe besonders effizient auszufiltern. Außerdem sorgt die Aktivierung dafür, dass die ausgefilterten Schwebstoffe weniger stark am Glas anhaften als an Quarzsand. Dadurch ist das Rückspülen deutlich leichter und es bleiben keine „Bakterien-Nester“ und/oder Biofilme zurück.

Wann sollte der Filtersand gewechselt werden?

Öffnen Sie doch mal den Filterkessel und schauen sich den Filtersand genauer an. Meistens ist es so: Entweder ist der Sand stark verkrustet und pappt zusammen oder der Sand ist klebrig und riecht zudem noch übel. Die klebrige Masse ist ein Biofilm. Eine Art Schleim, den Bakterien ausscheiden, um sich zu schützen.

Spätestens jetzt sollten Sie entweder den Sand tauschen oder auf AFM umsteigen. Biofilme gehören mit AFM und dem modernen Wasseraufbereitungskonzept der Vergangenheit an. AFM ist ein bioresistentes Filtermaterial. Bakterien haben keinen Boden auf dem sie sich entwickeln können.

Was ist das Ziel einer modernen Schwimmbadwasseraufbereitung mit AFM?

Die Übertragung von Krankheitserregern zwischen den Badegästen zu verhindern und schädliche Desinfektionsnebenprodukte (z.B. Trichloramine) zu minimieren. Bisher versuchte man durch noch mehr Desinfektionsmittel dieses Ziel zu erreichen. In Zukunft gehen wir aber in die Richtung Verhindern, statt abtöten".

Wie?

Aufgrund des bioresistenten Filtermaterials AFM haben Bakterien keinen Boden, auf dem sie sich entwickeln können.

AFM ist wie oben bereits beschrieben ein bioresistentes Filtermaterial. Mit AFM kann sich kein Biofilm im Filterbett bilden. Das bedeutet: kein giftiges Trichloramin, kein Chlorgeruch, weniger Chlorverbrauch und eine deutlich reduzierte Bedrohung durch Krankheitserreger.

Wussten Sie schon....?

Nach 6 bis 12 Monaten, wenn sich auch autotrophe Bakterien (sie produzieren organische Stoffe) im Biofilm ansiedeln, entwickelt sich der Biofilm sehr schnell. Die Sandkörner verklumpen, es kommt zur Kanalbildung im Sandbett und die Filterfunktion wird gestört. Die Filtrationsleistung verschlechtert sich dramatisch. Der Chlorbedarf und damit die Bildung von schädlichen Desinfektionsnebenprodukten steigen an.

Kennen Sie Dryden Aqua?

Wer ist Dryden Aqua? Seit über 30 Jahren sind wir Experten für biologische und chemische Zusammenhänge im Wasser. Wir sind Meeresbiologen und Spezialisten für Wasseraufbereitung von aquaristischen Systemen sowie von privaten und öffentlichen Schwimmbädern. Diese einzigartige Wissens- und Erfahrungskombination macht uns zum Innovationsführer in der Wasseraufbereitung von Schwimmbädern. Unsere Mission lautet: kristallklares Wasser und gesunde Luft. Weltweit werden heute über 100.000 Schwimmbäder mit unseren Systemen betrieben.

Filtrationsgeschwindigkeit – je niedriger desto besser

Sand ist ein gutes Filtermedium und Sandfilter haben, wenn sie richtig betrieben werden, gute mechanische Eigenschaften. Je niedriger die Filtrationsgeschwindigkeit, desto besser ist das Filtrationsergebnis. Wenn die Filtrationsgeschwindigkeit beispielsweise von 30 m/h auf 15m/h reduziert wird, verbessert sich das Filtrationsergebnis um den Faktor 4. Aus diesem Grund empfehlen wir eine Filtrationsgeschwindigkeit (egal ob Sand oder AFM) von 15 – 22 m/h. In der deutschen DIN Norm sind maximal 30 m/h vorgesehen. Wir empfehlen insbesondere bei Neuanlagen niedrigere Filtrationsgeschwindigkeit. Auch die nur zeitweise Reduktion dieses Wertes auf die Hälfte ergibt wesentlich bessere Filtrationsergebnisse. So kann gerade bei bestehenden Anlagen bei schwacher Benutzung oder während der Nacht die Umwälzleistung von 30 m/h auf die Hälfte reduziert werden. Die dafür frequenzgesteuerten Filterpumpen, wie z.B. die Speck BADU 90 VS oder die Speck Eco Touch pro haben sich aufgrund des niedrigeren Stromverbrauches meistens in weniger als einem Jahr amortisiert. Vorteil dieser Pumpen: Für den Rückspülvorgang kann die höchste Stufe gewählt werden um dann im Filtermodus z.B. des Nachts auf die schwächste Stufe zu wechseln. Wenn das Becken genutzt wird oder die Solaranlage genutzt werden soll, dann kann z.B. die mittlere Stufe genutzt werden um eine vernünftige Beckenhydraulik (Wasserdurchmischung) zu erreichen.

Wussten Sie schon....?

Sandfilter sind mechanische aber auch biologische Filter. Sand verfügt über eine Oberfläche von 3.000 m² pro m³ Filtermaterial. Jedes einzelne Sandkorn wird schon nach wenigen Tagen durch  heterotrophe Bakterien (Bakterien die sich von organischen Stoffen ernähren) besiedelt. Diese Erstbesiedler docken sich an einer Oberfläche, die mit Wasser in Kontakt steht an, und sondern einen Schleim aus, um sich gegen Oxidationsmittel zu schützen. Diese schleimgeschützte Bakterienmasse nennt man Biofilm.

Einzelne im Wasser schwimmende Bakterien werden mit kleinsten Quantitäten von Chlor innerhalb von weniger als 30 Sekunden abgetötet. Trotzdem wird es immer ein paar wenigen Bakterien gelingen, sich an einer, mit Wasser in Kontakt stehenden Oberfläche anzudocken und sich mit abgesondertem Schleim zu schützen. Biofilmgeschützte Bakterien sind gegenüber Chlor oder anderen Oxidationsmitteln enorm resistent.

Heterotrophe Bakterien wachsen mit unglaublicher Geschwindigkeit. Unter günstigen Bedingungen können sie sich alle 15 – 30 Minuten verdoppeln. Sie sind die Erstbesiedler und bauen den Biofilm auf. Mit der Zeit wird der Biofilm von einer ganzen Gemeinschaft von Bakterien, Viren und Protozoen bewohnt. Ihr Wachstum wird nicht primär durch das Oxidationsmittel sondern über die Verfügbarkeit von Nahrung limitiert. Der Nahrungsentzug verhindert das Wachstum der Bakterien.

Ein Wort zu Glassand (Filterglassand)!

Wie alle guten Produkte und großen Ideen wird natürlich auch versucht, AFM zu kopieren. In aller Regel wird dafür ein unsortiertes, kontaminiertes Misch-Recyclingglas (weiß, braun, grün) verwendet, welches der Hersteller nicht nur kostenlos bekommt, sondern dafür in der Regel noch bezahlt wird (Abfallentsorgung). Dieser Glasabfall wird dann auf trivialste Weise zerkleinert.

Oft wird das Material auch nicht oder nicht ordentlich gewaschen und desinfiziert, sodass es kontaminiert bleibt. Häufig werden einfachste Fertigungsprozesse ohne Qualitätssicherung und ISO Zertifizierung verwendet. Dabei entstehen scharfkantige  und gefährliche Glassplitter, vor allem beim durchsichtigen Glas (es bricht aufgrund seiner Eigenschaften anders als  grünes Glas). Anstelle von billigen Glassandprodukten wäre der bewährte Quarzsand die bessere und sichere Wahl.

Ein Wort zu Glasperlen

Neuerdings werden Glasperlen als ideales Filtermaterial für Schwimmbäder angeboten. Glasperlen sind sauber und sicher in der Handhabung. Die Kugeln haben verglichen mit allen anderen Kornformen jedoch die kleinstmögliche Oberfläche und den größten Abstand zwischen den Perlen. Die filtrierten Teile werden aufgrund des Differenzendruckes einfach durch das Filterbett gedrückt. Das kann man selbst nachprüfen: Es ist sehr einfach, die Hand durch ein Filterbett mit Glaskugeln zu drücken. Wenn man die Hand durch AFM oder Sand drückt, schafft man es nur wenige Millimeter tief.

Bei Dryden Aqua benutzen wir Glasperlen seit mehr als 20 Jahren für Filtrationszwecke von stark belastetem Rohwasser. Glasperlen sind für Schmutzwasseranwendungen sehr geeignet, weil sie sehr einfach zu rückspülen sind.  Jedoch sind sie aus den genannten Gründen für Reinwasseranwendungen in Schwimmbädern und Aquarien sehr ungeeignet.

https://www.poolpowershop.de/pool/poolwasserpflege/daisy/

Quellen: Dryden Aqua

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